Windkraft für Neckargemünd und Heidelberg

Von Bürgerinnen und Bürger für Bürgerinnen und Bürger: Zwischen Heidelberg-Ziegelhausen und Schönau entwickelt die BEG Kraichgau gemeinsam mit der Heidelberger Bürgerenergiegenossenschaft, der Energiegenossenschaft Starkenburg sowie den Stadtwerken Heidelberg und der Stadt Heidelberg den Bürger.Windpark auf dem Lammerskopf. Auf der insgesamt rund 600 Hektar großen Fläche sind laut Umweltgutachten der Bau von bis zu 10 Windrädern möglich, wahrscheinlich ist allerdings eine kleinere Anzahl.

Die Anlagen würden einen Großteil des Strombedarfs aller privater Haushalte in Heidelberg abdecken. Die Bürgerinnen und Bürger würden nicht nur von dem günstigen Öko-Strom profitieren, sondern könnten Anteile an dem Bürgerwindpark erwerben.

Die Stadt Heidelberg unterstützt das Vorhaben dieser Projektgemeinschaft. Auch der Gemeinderat hat sich mit sehr großer Mehrheit für die Errichtung eines Windparks durch die Projektgemeinschaft ausgesprochen, bei der Energieertrag und Wertschöpfung vor Ort bleiben.

Sieben Gründe für den Bürger.Windpark auf dem Lammerskopf:

  • Versorgungssicherheit: Windstrom vor Ort stärkt die regionale Energieunabhängigkeit.
  • Bezahlbare Energie: Lokale Erzeugung führt langfristig zu stabileren und günstigeren Strompreisen.
  • Klimaschutz: Windenergie ist zentral, um CO₂-Emissionen zu senken und Klimaziele zu erreichen.
  • Unabhängigkeit von Energieimporten: Regionaler Strom verringert Abhängigkeiten von autokratischen Staaten.
  • Energieerzeugung vor Ort statt Übertragungsleitungen: Der Bau von Übertragungsleitungen ist ein wesentlicher Kostentreiber der       Energiewende – deshalb ist es wichtig, auch bei uns im Süden Windstrom zu erzeugen. Und zwar am besten da, wo die Bedingungen dafür am günstigsten sind!
  • Regionale Wertschöpfung: Unser Konsortium aus regionalen Energiegenossenschaften und den Stadtwerken Heidelberg stellt sicher, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und die Menschen vor Ort sich an dem Projekt beteiligen und davon  profitieren können.
  • Demokratische Legitimation: Bei den Bürgerentscheiden am 9. November 2025 in Schriesheim und Dossenheim  hat sich eine klare Mehrheit für Windenergie ausgesprochen. Das zeigt, dass die  Menschen die Energiewende unterstützen – auch und gerade hier vor Ort!

„Großprojekte wie Freiflächenphotovoltaik- und Windparks werden immer wichtiger. Diese lassen sich nur gemeinsam stemmen – mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, der lokalen Wirtschaft, Finanzierungspartnern, Natur- und Umweltschutzverbänden und im partnerschaftlichen Verbund mit anderen BürgerEnergieGenossenschaften.“ – Holger Steuerwald, Vorstandsvorsitzender BEG Kraichgau

Chronik des Projekts

  • Februar 2023: Es wird öffentlich, dass Forst BW auf dem Lammerskopf eine Fläche für einen Windpark ausschreibt. Die HEG bemüht sich mit regionalen Akteuren darum, dass dort ein Windprojekt in Bürgerhand entstehen kann. Blogartikel der HEG  lesen.
  • Oktober 2023: Die regionale Bieter-Gemeinschaft zu der auch wir zählen, erhält den Zuschlag für die Entwicklung des Bürgerwindparks. Blogartikel der HEG lesen.
  • Februar 2024: Die Bieter-Gemeinschaft ruft einen Projektbeirat ins Leben. An diesem Runden Tisch kommen die verschiedenen Interessen zusammen. Der Projektbeirat wird exklusiven Zugang zu den gewonnenen Fachinformationen erhalten. Blogartikel der HEG lesen.
  • Juni 2024: Die HEG veranstaltet eine Podiumsdiskussion mit Vortrag und Bürgerdialog zum Thema „Wind im Wald“. Blogartikel der HEG  lesen.
  • Januar 2025: Gutachten einer seit dem Frühjahr 2024 durchgeführten Umweltverträglichkeitsprüfung zeigen, dass der Bau von mindestens 10 Windrädern auf dem Lammerskopf mit dem Artenschutz in Einklang gebracht werden kann. Blogartikel der HEG lesen.
  • Dezember 2025: Die Verbandsversammlung nimmt die Fläche auf dem Lammerskopf nicht als Wind-Vorranggebiet in den Regionalplan auf. Das ist sehr bedauerlich, weil dies der präferierte Weg gewesen wäre, eine Planungsgrundlage zu schaffen. Als Hauptgegenargument wurde die unklare Zuwegung genannt. Unsere Voranalysen zeigen jedoch, dass das gut gelöst werden kann. Generell wurde der Lammerskopf über ein Jahr lang intensiv untersucht und kartiert, selbstverständlich auch mit Hinweisen von Naturschützern. Dabei wurden ausreichend Flächen gefunden, auf denen naturverträglich Windanlagen errichtet werden können. Unsere Projektgemeinschaft hat mit den Gutachten, in die viel Geld investiert wurde, eine sehr gute Grundlage für eine umweltfreundliche Umsetzung geschaffen. Es gibt nun Möglichkeiten, das Projekt über kommunale Planungen umzusetzen – die Stadt Heidelberg hat angekündigt, diesen Weg gehen zu wollen. Wir bleiben mit dabei und setzen uns weiterhin für Bürgerbeteiligung an Windenergieanlagen in unserer Region ein.

„Das Bürger.Windpark-Projekt am Lammerskopf bietet viel Lernpotenzial. Die Rahmenbedingungen sind komplex, aber die Windhöfigkeit ist für unsere Breitengrade dafür sehr gut. Der Zusammenschluss der drei Bürgerenergiegenossenschaften, den Heidelberger Stadtwerken und der Trianel zu einem Projektierungs-Konsortium markierte den Startschuss für ein echtes Pionierprojekt mit hohen Erwartungen von allen Seiten. Windkraft ist gerade auch hier im Süden notwendig, um den Energiebedarf von Gewerbe, Kommunen und Privathaushalten ganzjährig zu decken, da Wind meist in den Jahreszeiten weht, in denen  wenig PV-Strom erzeugt wird. Die BEG Kraichgau diversifiziert dadurch ihr Portfolio und erzeugt rund ums Jahr erneuerbare Energie für die Menschen in unserer Region.“ – Holger Steuerwald

„Das erklärte Ziel der BEG Kraichgau ist es, die Nutzung aller Formen der regenerativen Energien, wie beispielsweise auch die Windkraft, in der Region durch den Bau und Betrieb eigener Anlagen voranzubringen. Die Erträge aus diesen Projekten sollen dabei den Bürgern vor Ort zugutekommen. Unsere genossenschaftliche Organisationsform stärkt dabei die Mitsprache der Beteiligten und sorgt für Unabhängigkeit und Transparenz in der Energiewirtschaft.“ – Heribert Wille, Vorstand für den Bereich „Wind“ bei der BEG Kraichgau

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  • Ob und in welcher Höhe eine Dividende ausgezahlt wird, entscheiden die Mitglieder auf der Generalversammlung. Bisher wurde im Durchschnitt eine Dividende von ca. 3% ausgeschüttet.​

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    usw.

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