Bürger.Ladenetz für e-Autos
Ausbau der Ladeinfrastruktur im Kraichgau
Derzeit wird immer klarer, dass elektrische Antriebsformen im zukünftigen Straßenverkehr eine zentrale Rolle spielen werden. Dafür ist jedoch eine flächendeckende und zuverlässige Ladeinfrastruktur notwendig. Insbesondere die Anzahl der öffentlichen Ladesäulen muss jedenfalls noch deutlich steigen.
Für den Ausbau der Ladeinfrastruktur ist die BEG Kraichgau ein verlässlicher Ansprechpartner für Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen. Der Bereich E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, da hierdurch fossile Energie ersetzt, insgesamt Energie eingespart und Emissionen vermieden werden. Wir unterstützen Kommunen durch die Errichtung und den Betrieb unserer öffentlich zugänglichen Ladesäulen im Bürger.Ladenetz. Diese sind einfach zu bedienen und natürlich tankst du bei uns nur Energie aus erneuerbaren Quellen, in den meisten Fällen Kraichgauer Bürger.Ökostrom! Immer wieder können wir über unsere Kooperationspartner auch Wallboxen zu Sonderpreisen für unsere Mitglieder anbieten.
Warum der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Kraichgau wichtig ist
Die Elektromobilität im Kraichgau nimmt spürbar Fahrt auf – das zeigt besonders der starke Zuwachs an Ladepunkten, den die BEG Kraichgau in den 1,5 Jahren realisieren konnte. Durch Projekte wie beispielsweise die neuen Bürger.Ladesäulen in Wiesloch oder Schwetzingen wächst das öffentliche Ladenetz kontinuierlich und zuverlässig. Dieser Ausbau ist ein zentraler Baustein der regionalen Verkehrswende: Gut verteilte, wohnortnahe Ladepunkte ermöglichen es immer mehr Menschen, den Umstieg auf ein E‑Auto alltagstauglich und unkompliziert zu gestalten.
Genossenschaft und Kommunen: Eine starke Partnerschaft
Fast alle neuen Ladepunkte entstehen in enger Abstimmung mit den Kommunen – sei es in Schwetzingen, Wiesloch, Rauenberg oder Nußloch. Die Projekte zeigen klar: Wenn Kommune und Genossenschaft gemeinsame Sache machen, entsteht regionaler Mehrwert – von der Technik bis zum Betrieb. Von den Kommunen erhalten wir hierbei positives Feedback und können unsererseits eine hohe Zuverlässigkeit bei der Zusammenarbeit zurückgeben. Wenn wir Verantwortung übernehmen dann stehen regionale Wertschöpfung und die vertrauensvolle Umsetzung an erster Selle. Genau dieses Miteinander macht es möglich, Ladepunkte langfristig zu sichern und Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubeziehen.
„Mit der BEG haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden. So können wir den Bürgerinnen und Bürgern eine nachhaltige Ladeinfrastruktur sichern.“ – Oberbürgermeister Matthias Steffen, Schwetzingen
Warum gerade Langsam-Lader (AC‑Ladepunkte) im ländlichen Raum entscheidend sind
„Während Schnellladeparks vor allem außerhalb von Ortschaften sinnvoll sind, bleibt das AC‑Laden mit 22 kW im ländlichen Raum unverzichtbar. Genau diese Ladepunkte sorgen dafür, dass Elektromobilität für alle praktikabel bleibt – ob zuhause, beim Einkaufen oder auf dem Rathausparkplatz. Mehrere Pressemitteilungen unterstreichen: Die BEG Kraichgau setzt bewusst auf diese alltagsnahen Ladepunkte, weil sie flächendeckend verfügbar, effizient im Betrieb und für den Großteil der Ladevorgänge vollkommen ausreichend sind. Sie sind damit ein wichtiger Schlüssel für eine wirklich breit verankerte Mobilitätswende im Kraichgau.“- Ulrich Scholl, Vorstand für den Bereich E-Mobilität bei der BEG Kraichgau
„Der schnelle Ausbau spricht eine klare Sprache: Immer mehr Kommunen und Bürgerinnen und Bürger nutzen das Angebot – und das motiviert uns, weiter Tempo zu machen. In mehreren Projekten haben wir bestehende EnBW‑Ladesäulen übernommen, neue Standorte errichtet und gleichzeitig den Betrieb langfristig in Bürgerhand gesichert. Beispiele aus Dielheim, Wiesloch oder Schwetzingen zeigen, wie unkompliziert die Übernahme bestehender Ladepunkte funktioniert und wie schnell dadurch neue, verlässliche Infrastruktur entsteht. Der Sprung von 37 auf 66 Ladepunkte macht deutlich: Der Bedarf wächst – und die BEG liefert.“ – Simon Pfau, Leitung technisches Projektmanagement
Unser Wachstum 2025: Von 37 auf 66 Ladepunkte
Die BEG Kraichgau wächst und der Ausbau der Ladesäulen ebenso: Über das Jahr 2025 ist unser Netz von 37 auf 66 Ladepunkte angewachsen – ein deutliches Zeichen dafür, wie gut das Angebot angenommen wird. Bürgerinnen, Bürger und Kommunen nutzen die Ladepunkte intensiv und zeigen, dass regionale, verlässliche Infrastruktur genau das ist, was es für eine erfolgreiche Mobilitätswende braucht. Und auch die steigende Zahl an E‑Fahrzeugen macht klar: Der Bedarf wächst – und wir wachsen mit.
Unsere Rolle dabei ist auch, bestehende Ladesäulen zu übernehmen, technisch zu modernisieren und dauerhaft zu sichern. So sorgen wir dafür, dass Ladeinfrastruktur nicht nur entsteht, sondern bleibt.
Unser FAQ zum Laden und Bezahlen an den BEG Kraichgau Ladesäulen
Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Laden an den von der BEG Kraichgau betriebenen und für dich öffentlich zugänglichen Ladesäulen. Das Laden deines e-Autos sollte unkompliziert und in deinen Alltag passen.
Brauche ich für das Laden einen Vertrag direkt mit der BEG Kraichgau?
Nein. Unsere Ladepunkte werden als ad-hoc- bzw. roamingfähige Ladepunkte betrieben. Aktuell bieten wir noch keinen eigenen Ladevertrag direkt mit der BEG Kraichgau an. Du kannst an unseren Ladesäulen mit gängigen Ladekarten und Apps externer Mobilitätsanbieter mit den dort abgeschossenen Konditionen laden (das nennt sich „Roaming“).
Mit welchen Ladekarten bzw. Apps kann bei uns geladen werden?
In der Regel funktioniert das Laden mit vielen verbreiteten Anbietern (z. B. EnBW, EWE Go, Shell Recharge u. a.). Ob dein Anbieter an einem konkreten Standort funktioniert und welcher Preis gilt, siehst du in deiner Anbieter-App bzw. in der Tarifbeschreibung deines Ladekartenanbieters.
Was kostet das Laden ohne vertragliche Bindung bei den jeweiligen Anbietern und ihren Apps?
Ladekosten in Zusammenhang mit den Ladekarten der verschiedenen Anbieter:
- EWE Go: 0,62 €/kWh + Blockiergebühr
- Shell Recharge: 0,64 €/kWh + Blockiergebühr
- EnBW: 0,69 €/kWh + Blockiergebühr
- BPPlus: 0,75 €/kWh + Blockiergebühr
Kann ich auch ohne App oder ohne Ladekarte laden (ad-hoc)?
Ja, an allen Ladesäulen der BEG Kraichgau-Ladestandorte ist das Laden per Kreditkartenzahlung (per QR-Code Scan am jeweiligen Ladepunkt) möglich. Dabei fällt eine Startgebühr in Höhe von 2,67 € an. Der durchschnittliche Strompreise beim Ad-Hoc Laden verringert sich mit steigender Lademenge (kWh).
Ein Beispiel zu den ad-hoc Ladekosten:
- 0,53 €/kWh Strompreis
- zuzüglich 2,67 € Startgebühr
Preis bei 20 kWh = 0,67 €/kWh
Preis bei 30 kWh = 0,62 €/kWh
Preis bei 40 kWh = 0,60 €/kWh
Preis bei 50 kWh = 0,59 €/kWh
Warum unterscheiden sich die Preise je nach App/Ladekarte?
Die Preisgestaltung erfolgt durch deinen jeweiligen Mobilitäts- bzw. Roaminganbieter. Zusätzlich zum Betreiberpreis können dort Aufschläge oder eigene Tarifmodelle (z. B. mit Grundgebühr, Paketpreisen oder Transaktionsgebühren) enthalten sein. Auf diese Preise externer Anbieter haben wir als Betreiber der Ladeinfrastruktur keinen direkten Einfluss.
Welche Kostenbestandteile können beim Laden anfallen?
- kWh-Preis (Energiepreis)
- Start-/Transaktionsgebühr (fix pro Ladevorgang, je nach Anbieter)
- Zeit- oder Blockiergebühr (falls ein Fahrzeug nach einem fest definierten Zeitintervall noch immer an der Ladesäule angeschlossen ist, unabhängig ob der Ladevorgang noch aktiv erfolgt oder der Ladevorgang bereits angeschlossen ist. Das Zeitintervall kann je nach Anbieter/Ladeplatzbeschilderung unterschiedlich sein.
- Grundgebühr (bei manchen Tarifen/App-Abos)
Welche Tipps und Ratschläge können e-Auto Fahrer beim Laden anwenden?
- Prüfe vor dem Start in deiner App den Preis am konkreten Standort (kWh-Preis und ggf. Zusatzgebühren).
- Wenn möglich, vergleiche ad-hoc/Direktladen mit dem Roaming-Preis deiner Ladekarte.
- Bei kleinen Lademengen können fixe Gebühren (z. Start- oder Transaktionsgebühren) den effektiven Preis stark erhöhen (siehe Grafik).
- Beende den Ladevorgang rechtzeitig und gib insbesondere den Ladeparkplatz wieder frei. Achte auch auf die Beschilderung des Parkplatzes. Bei Nichtbeachtung können zusätzliche Ordnungsgebühren durch die lokalen Ordnungsämter entstehen. Lege außerdem eine gültige Parkscheibe (physisch oder elektronisch) mit deiner Ankunftszeit in deinem Fahrzeug aus.
Wie hängen das Bürgerladenetz, die Inselwerke und die BEG Kraichgau zusammen?
Die BEG Kraichgau ist Teil des Bürgerladenetzes, einem Zusammenschluss von Bürgerenergiegenossenschaften. Die Inselwerke eG übernehmen dabei für die BEG die Abrechnung mit den Kartenanbietern, den laufenden Betrieb und die Endkundenbetreuung (Hotline) im Verbund. Dadurch sind die einzelnen Verantwortlichkeiten im Rahmen des Betriebs und die Abwicklung der Tarifmodelle mit den externen Roamingkarten-Anbietern klar geregelt. Die BEG Kraichgau errichtet und betreibt die technische Ladeinfrastruktur vor Ort. Die Preisgestaltung im Roaming obliegt damit den jeweiligen externen Ladekartenanbietern.
Wo melde ich mich bei Hilfe oder Problemen
Bei technischen Problemen an einem konkreten Ladepunkt (z. B. Start nicht möglich, Abbruch, Anzeige/Stecker) helfen wir gerne weiter. Bitte halte , wenn möglich Informationen zum Standort/Adresse, Ladepunkt-ID sowie Zeitpunkt des Ladevorgangs bereit.
Hotline: 038372 -140 001 (Inselwerke)
Für weitere Informationen zum BürgerLadenetz kannst du ebenfalls die Webseite der Bürgerwerke: www.bürgerwerke.de/ladenetz besuchen.
Planen das Bürgerladenetz oder die BEG Kraichgau eine eigene Ladekarte?
Im Verbund wird aktuell an der Einführung einer eigenen Ladekarte gearbeitet. Ziel ist es, das Laden einfacher zu machen und mehr Kostentransparenz gegenüber teils stark abweichenden Roaming-Tarifen zu schaffen. Wir halten dich hierzu über unseren Mitglieder-Newsletter auf dem Laufenden (auf Wunsch jetzt anmelden, erscheint 1x im Monat).






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