Kupferdiebstahl auf der Agri-PV-Anlage in Bad Rappenau-Fürfeld
Zwei Drittel der Anlage außer Betrieb
Ein Kabeldiebstahl hat den Betrieb unseres Agri-Solarparks in Bad Rappenau-Fürfeld erheblich beeinträchtigt. Unbekannte haben größere Mengen Solarkabel entwendet. Seit Montagmorgen sind rund zwei Drittel der Anlage nicht mehr am Netz und können keinen Strom produzieren.
Stromproduktion erheblich eingeschränkt
Der Diebstahl hat unmittelbare Folgen für die Stromerzeugung: Von den ursprünglich knapp sechs Megawatt Anlagenleistung steht derzeit nur noch etwa ein Megawatt zur Verfügung. Die mögliche Spitzenleistung ist damit von rund drei Megawatt auf ein Megawatt gesunken.
Besonders ärgerlich: Während der Materialwert des entwendeten Kupfers vergleichsweise gering ist, sind die Auswirkungen auf den Anlagenbetrieb beträchtlich. Neben dem entstandenen Sachschaden führt der Ausfall großer Teile der Anlage zu erheblichen Einbußen bei der Stromproduktion.
Versicherungsschutz greift
Die gute Nachricht: Die Anlage ist sowohl gegen den entstandenen Sachschaden als auch gegen Ertragsausfälle versichert.
Bereits im Vorfeld wurden die technisch und wirtschaftlich möglichen sowie geforderten Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Dennoch kann so ein Diebstahl nie komplett verhindert werden.
Blick nach vorne
Für die BEG Kraichgau und die Projektgesellschaft ist der Vorfall ein schwerer Rückschlag. Schließlich geht es nicht nur um den materiellen Schaden, sondern auch um die zeitweise ausbleibende Erzeugung von Solarstrom – und das in den ertragreichsten Monaten des Jahres.
Jetzt gilt es, die Schäden zu beheben und die Anlage möglichst schnell wieder vollständig in Betrieb zu nehmen.
Trotz des Vorfalls bleiben wir zuversichtlich und arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Agri-PV-Anlage in Fürfeld bald wieder ihre volle Leistung erbringen kann.




